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News

 
16.01.2018

Die Einsprachefrist zum Projekt Bohrlochbewilligung beim Bahnhof Zweidlen ist abgelaufen.


Projektinformationen, welche Zweidlen-Station (Anwohnende) betreffen

2018 werden vom Bundesamt für Energie die Bewilligungen der Probebohrungsstandorte eingeholt.
Ab 2019 sind Probebohrungen vorgesehen (an 6 Standorten, einer davon ist Zweidlen)
Die Bohrungen dauern über 5 Jahre. Es sind bis zu 3 Sondierbohrungen vor Ort vorgesehen.
Der Bohrkeller bleibt anschliessend 45 Jahre bestehen (Verlängerung bis 100 Jahre möglich)
Die vorgesehene Lärmbelastung ist hoch. Ersucht wird um einen Betrieb 24 h /7 Tage (60 dB Tag, 50 dB Nacht) - störend unter anderem v.a. in der Nacht.
Die Zufahrten sind über die Strasse durch den Weiler Zweidlen Station geplant
Weitere Details zum Projekt, resp. zur Infopräsentation der Nagra am 21.9.2017 sind weiter unten aufgeschaltet.


Argumente dagegen für die Einsprachen (einzureichen bis 16.01.2018.)
(Wichtiger Hinweis: nicht 1:1 die Vorlage übernehmen, sondern selber formulieren und je nach Betroffenheit/eigenen Vorstellungen abändern, damit die Einsprachen nicht als Sammeleinsprachen summarisch beurteilt werden. Danke.)



  • Lärm von über 80 dB, bei gleichzeitiger Durchfahrt mehreren LKW's noch viel höher, störend v.a. in der Nacht.
  • Wertverlust der Liegenschaften
  • Verkehrszunahme in dichtem Wohngebiet mit Tempo 30-Zone
  • Erschliessung via Bahn nicht vorgesehen
  • Beschädigungen an Liegenschaften möglich (Einfordern von Bestandsaufnahmen vorab)
  • Zu nahe an Wohngebieten und Erholungseinrichtung (Schwimmbad)
  • Nähe zu Trinkwasserschutzarealen „Weiacher Hard“ und Amphibienlaichgebiet „Kiesgrube Rüteren“
  • Weitere mögliche negative Auswirkungen auf Gebäude/Einrichtungen durch Erschütterung und Absenkung
  • Adresse für Einsprache: Bundesamt für Energie, Sektion Kernenergierecht, 3003 Bern


Für weitere Informationen auf das Bild klicken:
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27.09.2017

Endlich wurde die Erstellung der Zone-30 an der Rheinsfelderstrasse in Zweidlen-Station in Angriff genommen.
Die Fertigstellung lässt allerdings noch auf sich warten...

29.07.2017
Tempo 30-Zone Rheinsfelderstrasse

Konsequenz der SVP-Verhinderungsstrategie

Was Tommy Hafner, seines Zeichens Präsident der SVP Glattfelden, im „Der Glattfelder“ vom 27. Juli in seinem Artikel als „Kindische Zwängerei – beidseitiges Parkieren“ beschreibt, ist an Doppelmoral kaum mehr zu überbieten. Respektive es ist Ausdruck seines bedenklichen Demokratie- und Zusammenlebensverständnisses.

So attestiert Hafner sanftmütig, dass Tempo 30 in Zweidlen-Station „vom Souverän angenommen“ wurde, erwähnt aber mit keiner Zeile, dass deren Umsetzung im Weiler aufgrund mehrerer Einsprachen – darunter auch seiner eigenen – nach wie vor verzögert wird. Das Vorgehen scheint System zu haben. Zumindest wenn man dem entsprechenden Argumentarium der SVP Verkehrskommission des Kantons Zürich zu Tempo 30-Zonen in den Gemeinden Glauben schenkt (Internet: Suchmaschine -> argumentarium tempo 30 svp).

In diesem empfiehlt die Verkehrskommission der SVP-Ortssektion bereits im Hinblick auf eine Urnenabstimmung Vorgehensweisen und Argumentarium nochmals in Richtung „Emotionen“ zu schärfen, mittels drastischen Schilderungen der zu erwartenden Auswirkungen. Die Argumente sind dieselben wie bereits im Hinblick auf die Gemeindeversammlung, angereichert mit Warnungen vor Horrorszenarien.

Hafner schürt bewusst Ressentiments, indem er die rechtlich legalen Parkierungen als "Anmassungen Zugezogener" bezeichnet, da "kein Einheimischer sich so verhalten würde". Er schiebt ihnen ein moralisch verwerfliches Verhalten zu, da "diese willkürliche Parkiererei die Unfallgefahr massiv erhöht, da der Gelenkbus sowie die Bauern um die Autos zirkeln müssen und kein Velo nebenbei Platz hat."

Tatsache ist, dass das Parkieren in ganz Zweidlen völlig legal und überall erlaubt ist. Fakt ist: Die Rheinsfelderstrasse ist breit genug zum Kreuzen, auch für Postautos und sogar die Traktoren und Anhänger von Bauern kommen vorbei. Aufgrund der engeren Platzverhältnisse ist ein Kreuzen nicht mehr parallel und so schnell wie vorher möglich - aber das ist ja gerade der Sinn dieser "Tempo 30-Simulation", welche die berechtigten Sicherheitsbedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner im kräftig wachsenden Weiler Zweidlen-Station ernst nehmen. Im Hinblick auf das bald beginnende neue Schuljahr mit frischen Kindergärtnern an der Lettenstrasse eine zusätzlich positive "Investition"...

Tommy Hafner legt noch mehr falsche Doppelmoral an den Tag, indem er dem Gemeinderat und im speziellen dem (SP)-Polizeivorstand Thomas Steiner vorwirft, nichts zu unternehmen und dieses "sinnlose Vorgehen seit Monaten gewähren lässt". Tatsache ist, dass ja gerade Hafner und seine weiteren Rekurrenten dem Gemeinderat die Hände binden, hier möglichst rasch die bewilligte Tempo-30-Signalisation realisieren zu können.

Auch hier verhält sich Hafner SVP-konform. Empfiehlt das Strategiepapier ja explizit unter der Rubrik "Massnahmen betroffener Anwohner gegen den Festsetzungsbeschluss", die unerwünschten und negativen Nebenwirkungen von Tempo 30 zu verhindern, indem Betroffene Einsprachen gegen den Planungsprozess für das Konzept sowie die Bewilligungsverfahren nach Strassengesetz und nach Signalisationsverordnung geltend machen sollten.

Konkret seien das
1. Einwendungen, sofern eine Mitwirkung der Bevölkerung (StrG Art. 13) durchgeführt wird
2. Einsprachen nach StrG Art. 16 gegen bauliche Massnahmen
3. Rekurse nach StrG Art. 17 gegen bauliche Massnahmen
4. Rekurse gegen die Zonensignalisation bei der Sicherheitsdirektion, sofern kein koordiniertes Verfahren durchgeführt wird.

Und schliesslich empfehlen die SVP-Verkehrsstrategen Liegenschaftsbesitzern Rechtsmittel zu ergreifen, wenn sie befürchten, dass ihre Liegenschaft durch bauliche Massnahmen an Wert verliert.

Macht Tommy Hafner – und damit auch die SVP Glattfelden – weiter im Sinne der Empfehlungen der SVP-Verkehrsstrategen, wird sich die Lage auf absehbare Zeit in Zweidlen-Station wohl leider nicht entspannen. Die IGZS wird sich auch in Zukunft vehement dafür einsetzen, dass die beschlossene Tempo-30-Zone raschmöglichst umgesetzt werden kann.
Dazu gehört auch, dass weiterhin versetzt über die ganze Länge der Rheinsfelderstrasse parkiert wird, bis die Tafeln und Markierungen angebracht worden sind. Je schneller dies passiert, umso besser. Und auch hier gilt – um es in Tommy Hafners Worten zu formulieren: Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt...

IGZS


27.07.2017
 
 
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